Hypotheken - passende Offerte erstellen lassen

Studie: Stabile Preise für Wohneigentum und Mietwohnungen

Dezember 6th, 2013 in News, Zinsentwicklung

Stark steigende Preise für Wohneigentum und Mietwohnungen gehören der Vergangenheit an. Zu diesem Ergebnis kommt die CSL Immobilien AG in ihrem Wohnmarktbericht 2014. Das Unternehmen hat im laufenden Jahr tausende von realen Immobilientransaktionen (Kauf/Verkauf, Vermietung) ausgewertet. Dabei kam das Unternehmen zum Schluss, dass sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage von Mitte 2012 bis Mitte 2013 entspannte. Die Leerwohnungsziffer für Mietwohnungen und Eigentum im Wirtschaftsraum Zürich ist von 0.72% auf 1.14% gestiegen.

Entspannungstendenz bei Preisentwicklung für Wohneigentum und Mietzinsen

Diese Tendenz ist auch anhand der Preisentwicklung für Wohneigentum und Mietzinsen erkennbar. Zwischen Mitte 2012 und Mitte 2013 sind die Preise für Wohneigentum im Wirtschaftsraum Zürich um 1.4% auf 5’445 CHF/m2 gestiegen. Zum Vergleich: Im Jahr davor stiegen die Preise um +6.5% und vor zwei Jahren um +9.5%.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mietzinsen. Für den gleichen Raum ergab sich von Mitte 2012 bis Mitte 2013 eine leichte Steigerung von 0.8% auf 249 CHF/m2. In der Vorperiode waren dies noch +2.2%.

Wichtig: Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage

Dabei befinden sich die Hypothekenzinsen immer noch auf einem tiefen Niveau. Der Hypotheken-Schuldenberg in der Schweiz beträgt 650 Milliarden Franken. Im Vergleich mit dem BIP gehen wir mit der Verschuldung Richtung eines Ungleichgewichts, wie SNB Präsident Thomas Jordan auf SRF Online erklärt: „Das Wachstum ist höher als das Wachstum des nominellen Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Verschuldung gegenüber dem BIP nimmt also zu.“ Aus diesem Grund müssen die Schweizer Banken Hypotheken mit mehr Eigenkapital absichern. Dies würde über steigende Hypothekarzinsen die Nachfrage ebenso dämpfen wie die restriktive Finanzierungspolitik der Banken, wie der Pressemitteilung der CSL Immobilien AG zu entnehmen ist. Die Preise für Wohnraum aber, werden die Preise kurzfristig weiterhin durch die Produktion, welche über der Nachfrage liegt, gedrückt.
Die staatlichen Regulierungen, welche sich auf den Eigentumsmarkt beziehen, könnten eine Umlenkung der Nachfrage auf Mietwohnungen zur Folge haben. Dabei kann aber nur ein Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot sicherstellen, dass es genügend Wohnraum mit tragbaren Preisen in allen Segmenten gibt, wie die CSL Immobilien AG weiter schreibt.

Die richtige Hypothek

Für den Kauf von eigenem Wohnraum scheinen die Voraussetzungen momentan also (noch) günstig zu sein. Aufgrund der tiefen Zinsen sind längere Festhypotheken kürzeren Festhypotheken klar vorzuziehen. Jedoch spielen bei der Wahl der richtigen Hypothek neben dem Zins auch die individuelle Ausgangssituation und zukünftigen Bedürfnisse eine Rolle. Eine Festhypothek kann nur gegen eine entsprechende Strafzahlung aufgelöst werden. Wünscht man sich eine gewisse Flexibilität, sollte man sich für eine Liborhypothek entscheiden, welche jedoch mit grösseren Risiken verbunden ist. Auf jeden Fall sollte im Vorherein abgeklärt werden, ob man aus finanzieller Sicht überhaupt imstande ist, eine Hypothek aufzunehmen. Dabei helfen Online-Tools wie der Hypothekenrechner.

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