Hypotheken - passende Offerte erstellen lassen

Swissquote und BLKB führen neues Angebot mit Online-Hypotheken

Die Schweizer Online-Bank Swissquote erweitert sein Angebot um Online-Hypotheken und arbeitet mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) zusammen. Dabei beteiligt sich die BLKB mit fünf Prozent an der Swissquote Bank.

Wie Swissquote-CEO Marc Bürki sagt, werden die Hypotheken von beiden Banken angeboten. Die Kundenbeziehungen laufen über die Swissquote ab und die Hypotheken gehen auf das Buch der BLKB. Die Margen teilen sich die beiden Banken.

Für Kunden von Swissquote bietet das Angebot einen echten Mehrwert. Swissquote will aber nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern bestehende Kunden halten. Swissquote musste in den letzen Jahren einige Kundenverluste in Kauf nehmen. Dies geht vor allem darauf zurück, dass viele Kunden zu ihren Hypothekarinstituten transferierten. Mit dem neuen Angebot will man dem entgegenwirken.

Somit will sich die Swissquote auf dem Schweizer Markt neue Perspektiven verschaffen. „Die Kombination unserer starken Position im Hypothekarmarkt, zusammen mit der Innovationskraft der führenden Online-Bank in der Schweiz, bringt Potenzial und Wachstum in diesem sehr dynamischen Umfeld“, zitiert BLKB-CEO Beat Oberlin.

Swissquote musste reagieren, wenn sie bei dem Immobilienangebot in der Schweiz mitmischen will. Denn aufgrund der mittelgrossen Bilanzsumme ist ein Alleingang für Swissquote nicht möglich. Darum der Zusammenschluss mit der BLKB. Sie verfügt über das nötige Fachwissen und ist eines der wenigen Bankinstitute mit dem Rating „AAA“.

Aus diesem Grund ist auch die BLKB für die Refinanzierung der Hypothekarkredite zuständig. Angesichts der Eigenmittelvorschriften sind die Mittel der Swissquote beschränkt. Die bei den Online-Institut deponierten Sparguthaben legt Swissquote weiterhin in einem Obligation-Portefeuille an.

Für die Zukunft gibt man sich bei der Swissquote zuversichtlich und sieht den Schweizer Immobilienmarkt als „riesig“, in dem jährlich Hypotheken von mehr als 150 Milliarden Franken vergeben würden. Davon entfallen rund 120 Millionen Franken auf die Refinanzierung bestehender Kredite.

Für die Kunden von Swissquote könnte die Refinanzierung interessant sein, da bereits viele Informationen bekannt sind. Neue Hypotheken werden wohl eher an Stammkunden vergeben. Nur schon, wenn sich Swissquote von den 120 Milliarden Franken etwas abschneiden kann, ergibt dies bei einer Marge von 0.2 Prozent bis 0.5 Prozent bereits ein paar Millionen Franken pro Jahr.

Die Reaktion an der Börse war positiv. Der Kurs der Swissquote-Aktie stieg kurz nach der Bekanntgabe um 3.7 Prozent auf 51.35 Franken pro Wertpapier. Die Aktien der BLKB verloren rund ein Prozent und wird zu 1 281 Franken gehandelt.

Quelle: swissinfo.ch

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