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Steigende Immobilienpreise: Wie viel ist das Eigenheim noch wert?

Juni 2nd, 2011 in Fragen und Antworten

Die Immobilienpreise der Schweiz sind nochmals angestiegen. Somit stellt man sich immer öfters die Frage, wie viel Wert das Eigenheim noch hat. Eine regelmässige Schätzung des Eigenheims kann sich in solchen Fällen als sinnvoll erweisen.

Bei der Immobilienbewertung gibt es verschiedene Modelle, die zur Anwendung kommen. Banken verwenden im Rahmen von Kreditvergaben für Eigenheime die hedonische (ökonometrische) Immobilienbewertung. Sie wird mit erheblich wenigem Aufwand als andere Methoden betrieben – trotz gleicher Schätzungstoleranz. Diese Methode wird oft ohne eingehende Besichtigung getätigt und wird daher auch als Übernahme Pult- oder Computerschätzung bezeichnet.

Die hedonische Immobilienbewertung
Die klassische Bewertungsmethode basiert auf einem Wertmodell und bestimmt somit den Wert und nicht der Preis einer Immobilie. Die Grundlage für die hedonische Methode ist ein Preismodell oder genauer ausgedrückt ein ökonometrisches Modell (auch statisches Vergleichsmodell).

Während beim klassischen Modell der Wert der Grundlage der Finanzmathematik und einiger weniger wertbestimmenden Parameter und Erfahrungswerten wie Landpreis und Baukosten berechnet wird, geht das Preismodell von einer Vielzahl bestimmender Faktoren aus, welche mithilfe effektiv bezahlter Preise von Vergleichsobjekten den mutmasslichen Marktpreis bestimmen. Somit ist der Käufer bereit, für eine bestimmte Eigenschaft einen Teil-Preis zu bezahlen. Diese Eigenschaften werden definiert und den gehandelten Objekten zugeordnet:

  • Makrolage (Region, steuerliche Attraktivität, Erreichbarkeit des nächsten Wirtschaftszentrums usw.)
  • Mikrolage (Distanzen zu öffentlichen Verkehr, Sicht, Sonnenlage, Immissionen usw.)
  • Quantitative Objektinformationen (Grundrissgrösse, Volumen, Nutzfläche, Anzahl Zimmer usw.)
  • Qualitative Objektinformationen (Baujahr, Zustand, Ausbaustandard usw.)
  • Spezielle wertmindernde oder wertvermehrende Informationen und Zusatzobjekte

All diese Daten werden von spezialisierten Unternehmen erfasst und mit komplexen mathematischen Verfahren ausgewertet. Durch Vergleiche können nun die zu erwartenden Marktpreise von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen berechnet werden.

Quelle: hev-schweiz.ch

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