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Einfamilienhaus-Preise: Anstieg um 2,9%

Mai 23rd, 2016 in News

Einfamilienhäuser (EFH) in der Schweiz sind im ersten Quartal 2016 um 2,9% teurer geworden, während es beim Stockwerk-Eigentum (STWE) um 1% nach oben ging. Das sind Daten aus dem aktuellen Report „Wohnimmobilien Schweiz – 2Q16“ der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. In den Schweizer Zentren liegt der Median der Kaufpreise für Einfamilienhäuser mittlerweile bei knapp einer Million Franken. Stockwerkeigentum gibt es günstiger. Die Immobilienart „bleibt eine gefragte Wohnform, deren Bedeutung noch zunimmt“, heisst es im Report.

Einfamilienhäuser sind heute oft Luxus, aber nachgefragt!

„EFH sind mittlerweile so teuer, dass man von einem Luxusgut sprechen kann“, berichtet die Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Dennoch weist die relativ hohe Anzahl der Suchabonnemente auf eine intakte Nachfrage nach EFH in Zentren und Agglomerationsgemeinden hin, fährt der Report fort. Exakt liegt der Median des Kaufpreises für Einfamilienhäuser in Schweizer Zentren und Agglomerationen bei jeweils 900’000 Franken, wobei im Spitzensegment 1’720’000 bzw. 1’680’000 Franken fällig werden. Günstiger sind Einfamilienhäuser in ländlichen Regionen. Hier erreicht der Median 670’000 Franken, während im Spitzensegment 1’130’000 Franken gezahlt werden.

In den Zentren verzeichnet man 1,9 aktive Such-Abos auf 1’000 Einwohner für EFH mit einem Preis von maximal einer Million Franken. Ebenso viele Such-Abos gibt es für maximal eine bis zwei Millionen Franken teure Häuser. In den Agglomerationen gibt es 1,4 bzw. 1,6 Suchanfragen und auf dem Land 1,7 bzw. 0,7 pro 1’000 EinwohnerInnen. Über zwei Millionen Franken teure Häuser werden dagegen selten gesucht. In den Zentren und Agglomerationen liegt die Zahl bei jeweils 0,3 pro 1’000 Einwohner. Auf dem Land ist sie mit 0,0 kaum mehr messbar.

Besonders hohe EFH-Preise verzeichnet man in der Region Zürich und am Genfersee. Tendenziell niedrig wird es dagegen beispielsweise in der Südschweiz. Schaut man sich die Preisanstiege zwischen 2015 und 2016 an und setzt den Preis von 2015 auf den Referenzwert 100, dann ergibt sich allerdings für die Südschweiz mit 105,6 der höchste Wert. Rund um den Genfersee gingen die Preise dagegen sogar etwas zurück und erreichten den Indexwert 95,8.

Stockwerkeigentum in Zentren: 720’000 Franken

Stockwerk-Eigentum in Schweizer Zentren kostet 720’000 Franken (Median). Derselbe Preis wird bei Stockwerkeigentum in den Agglomerationen fällig, während man auf dem Land 540’000 Franken zahlt (alle Angaben: Median). Für Stockwerkeigentum aus dem Spitzensegment zahlt man in den Zentren 1’550’000 Franken, in den Agglomerationen 1’320’000 und auf dem Land 1’040’000 Franken.

„Schweizweit liegt der mittlere Kaufpreis für STWE derzeit um rund ein Viertel niedriger als für EFH. In begehrten Zentren ist die Differenz nochmals wesentlich grösser – in Zürich beispielsweise annähernd 50%“, heisst es im Report. Besonders gefragt sind Eigentumswohnungen mit drei bis 4,5 Zimmern. In Zentren kommen 3.4 Suchanfragen nach solchen Wohnungen auf 1’000 EinwohnerInnen. Dagegen liegt die Zahl der Such-Abos in den Agglomerationen bei 2.5/1’000 und auf dem Land bei 1.7/1’000.

Setzt man wiederum das Jahr 2015 auf den Indexwert 100, dann ergibt sich wiederum mit 105.4 der höchste Anstieg in der Südschweiz. Es folgen die Region am Genfersee (104.5) und die Nordwestschweiz (103.5). Am anderen Ende der Skala befinden sich die Region Zürich mit 101.1 und die Westschweiz mit 100.2.

„Tiefstzinsen halten Wohneigentum attraktiv“

Die Zinssätze für Hypotheken mit kürzeren Laufzeiten werden sich 2016 kaum bewegen, urteilt die  Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Und die Zinsen für langfristige Festhypotheken haben mit den zusätzlichen Lockerungsmassnahmen der EZB und der zögernden Fed im ersten Quartal sogar nochmals nachgegeben“, fährt die Genossenschaft fort. Obwohl ein moderater Anstieg erwartet wird, bleibt Wohneigentum aus Sicht der Genossenschaft attraktiv.

Das derzeitige Zinsniveau wirkt sich auch auf die Laufzeiten von Hypotheken aus. „Der Anteil langfristiger Zinsbindungen hat sich seit dem Beginn der Finanzkrise unter Schwankungen spürbar erhöht“, schreibt die  Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. In jedem Fall sollte man die verschiedenen Hypotheken-Angebote auf dem Schweizer Markt vergleichen, um so das beste Angebot herauszufinden.

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