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Wenn Hochwasser kommt, sind Versicherungen Rettungsanker

Oktober 24th, 2011 in Allgemein, Versicherungen

182 Fälle von Überschwemmungen zählte die internationale Desaster-Datenbank EM-DAT im Jahr 2010. Insgesamt waren 180 Millionen Menschen betroffen. Angesichts der jüngsten Überschwemmungen im Berner Oberland hat jetzt die Allianz Suisse diese Zahlen veröffentlicht und  auf sinnvolle Vorkehrungen und richtigen Versicherungsschutz für Betroffene aufmerksam gemacht.

Schäden gehen in die Milliarden

Alleine in China und Pakistan seien 2010 durch Überschwemmungen Schäden in Höhe von fast dreissig Milliarden Dollar entstanden. Fünf Jahre zuvor erlebte die Schweiz eine Jahrhundertflut. Damals lagen die durchs Wasser entstandenen Schäden bei über drei Milliarden Franken. Die Allianz Suisse bearbeitete damals 3.200 mit der Flut verbundene Schadensmeldungen. Besonders gefährdete Gebiete der Schweiz sind die Kantone Wallis, Tessin, Uri und das Berner Oberland. „Eine Katastrophe wie 2005 kann sich jederzeit wiederholen“, zeigt sich Jörg Zinsli, Leiter Schaden der Allianz Suisse, überzeugt. Als Hauptursache für Überschwemmungskatastrophen sieht die Versicherungs-Gesellschaft den Menschen selbst. Er greife immer stärker in den natürlichen Verlauf von Flüssen ein und versiegele durch den Strassenbau natürliche Sickerflächen, schreibt sie.

Hochwasser und was nun?

Die Allianz Suisse rät Betroffenen, wertvolle Gegenstände und wichtige Dokumente wie etwa Versicherungspolicen bei einer drohenden Überschwemmung in höheren Stockwerken zu lagern und die Grundversorgung mit Gas, Strom und Wasser an den Haupthähnen abzudrehen. Versicherungsschutz bei Elementarschäden durch Hochwasser oder Überschwemmungen bieten in der Regel Feuerversicherungen für Gebäude oder Fahrhabe (Geschäftsinventar und Hausrat). Während in den Kantonen Genf, Uri, Schwyz, Tessin, Appenzell Innerrhoden, Wallis, Obwalden und im Fürstentum Liechtenstein private Versicherer die Schäden über eine Einheitsprämie abdecken, greifen in den übrigen Kantonen die kantonalen Gebäudeversicherungsanstalten. Grundsätzlich, so die Allianz Suisse, sollten Schäden „bestmöglich dokumentiert und die Versicherungsgesellschaft umgehend kontaktiert werden“.

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