Finanzierungs-Beispiel
Wir sprechen auf diesen Seiten viel über Zinsen, Amortisation, Kapital und Hypotheken. Doch was kostet so ein Haus eigentlich, wenn man es erst mal hat? In unserem Finanzierungs-Beispiel haben wir der Übersichtlichkeit zuliebe runde Zahlen gewählt. Wenn Sie Ihre eigenen Zahlen verwenden möchten, ziehen Sie ganz einfach den kostenlosen Zinsrechner zu Rate.
* 2. Hypothek errechnet sich durch die Differenz zwischen Belehnung und 1. Hypothek
** Die Faustregel besagt, dass für Unterhaltskosten und Versicherungen 1% des Kaufpreises gerechnet wird. Rechnen Sie diesen Betrag immer ein, auch wenn er ersten oder zweiten Jahr noch nicht voll ausgeschöpft wird.
*** Bei direkter Amortisation ist die Zinsbelastung bereits um 19 Franken pro Monat tiefer.
Bei der Tabelle handelt es sich um reine Richtwerte. Wenn Sie die Tragbarkeit der Hypothek errechnen, wählen Sie bitte einen höheren Zins, als jener der Ihnen die Bank offeriert. Der Grund: Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass die Belastung auch dann nicht zu hoch wird, wenn die Zinsen steigen. Bei der Tragbarkeit rechnet die Bank die Kosten für die Unterhaltskosten übrigens nicht ein.
Hinweis: Das obige Beispiel zeigt den Fall der direkten Amortisation. Wählen Sie die indirekte Art der Tilgung, bleibt der monatlich zu bezahlende Betrag, bei unveränderten Zinsen, immer gleich hoch. Die Amortisationsbeiträge werden auf ein Vorsorgekonto, zum Beispiel einer Lebensversicherung, einbezahlt. Im Erlebensfall kommt es bei Ablauf der Versicherung nicht zu einer Barauszahlung, sondern es wird damit der Schuldbetrag der 2. Hypothek getilgt.

