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Hypothekarzins

März 16th, 2011 in F-J, Lexikon

Der Hypothekarzins bezeichnet den zu bezahlenden Zins auf eine Hypothek. Hypotheken sind immer an ein Wertobjekt gebunden, welches als Sicherheit für die Rückzahlung des Kredits dient. Dank dieser Sicherheit ist der Hypothekarzins deutlich tiefer als der Privatkredit-Zins, der ohne materiellen Sicherheiten vergeben wird.

Die Höhe des „Hypo-Zinses“ richtet sich nach Nachfrage und Angebot auf dem Markt. Stehen den Banken grosse Geldreserven zur Verfügung, werden diese zu einem sinkenden Zins vergeben. Verfügen die Geldinstitute dagegen über wenig Geld, steigen die Zinsen. Die Höhe des zu bezahlenden Zinssatzes wird auch durch die Bonität des Hypothekarnehmers und den Wert der Liegenschaft beeinflusst. Die Bank wird einen höheren Zins verlangen, wenn der Kunde über nur wenig Einkommen oder Vermögen verfügt, oder das zu erstehende Objekt tiefer als der Kaufpreis bewertet wird.

Zuletzt beeinflusst auch die Art der Hypothek den Zinssatz. Beim Zins für Festhypotheken wird die zu erwartende Marktentwicklung berücksichtigt und ist bei allgemein tiefen Zinsen leicht höher angesetzt. Dieser bleibt dann aber während der gesamten Vertragslaufzeit unverändert, auch wenn Zinssätze für variable Hypotheken angestiegen sind. Bei allgemein hohen Zinsen, liegt der Zinssatz für Festhypotheken gegenüber variablen Hypotheken meist leicht tiefer – bleibt aber leider auch bei fallenden Marktzinsen gleich hoch. Variable Hypotheken dagegen machen jede Zinsanpassung mit.

Unser Tipp: entscheiden Sie sich dafür, einen Teil der Schuld als Festhypothek (z.B. die 1. Hypothek) und den anderen Teil (also z.B. die 2. Hypothek) als variable Hypothek abzuschliessen. Das minimiert das Risiko, lässt Sie aber auch von fallenden Zinsen profitieren.

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