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Hypothek

März 16th, 2011 in F-J, Lexikon

Genau genommen ist der Begriff “Hypothek” eine umgangssprachliche Bezeichnung. Im Zivilgesetzbuch (ZGB) findet man dazu keinen Eintrag. Vielmehr ist im Art. 816 Abs. 1 ZGB von der Forderung der Kreditgeberin und dem Pfandrecht am Grundstück die Rede. Umgangssprachlich bedeutet das: Eine Bank gibt dem Hauskäufer Geld und erwartet als Sicherheit, bei Nichtbezahlen der Zinsen oder der Restschuld, das Grundstück verwerten zu können.

Eine Hypothek bekommt nur, wer über einen Schuldbrief verfügt. In diesem wird die Forderung des Kreditgebers und das erlangte Pfandrecht festgeschrieben und stellt ein eigentliches Wertpapier dar. Das bedeutet auch, dass ein verlorener Schuldbrief dazu führt, dass das verpfändete Recht verloren geht. Wer im Besitz eines Schuldbriefes ist kann damit handeln – wie zum Beispiel mit einer Aktie. Wer nun ein Haus kauft und von der Bank eine Hypothek verlangt, muss diesen Schuldbrief der Bank übergeben. Nur der Besitzer des Schuldbriefes kann eine Forderung daraus geltend machen. Weil dieser Schuldbrief so wertvoll ist, bekommen ihn private Hauskäufer in der Regel gar nie zu Gesicht. Er wird unter den beteiligten Notaren, Banken und Grundbuchamt ausgetauscht.

Der im Schuldbrief aufgeführte Betrag kann übrigens höher sein als die tatsächlich erhaltene Hypothek. In diesem Fall können Sie die Hypothek problemlos bis zu diesem Betrag erhöhen.

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