Festhypothek
Eine Festhypothek bezeichnet das Darlehen, das Sie von einer Bank oder einem Finanzinstitut zu einem festgelegten Zinssatz und in einer festgelegten Zeitspanne bekommen haben. Sowohl bei fallenden, aber auch bei steigenden Marktzinssätzen, bleibt der Zinssatz einer Festhypothek unverändert. Verträge sind immer zeitlich beschränkt und werden von den meisten Banken mit Laufzeiten zwischen 2 und 10 Jahren, in wenigen Fällen bis 15 oder 20 Jahre angeboten. Bei kurzen Laufzeiten sind die Zinssätze immer tiefer als bei langen Laufzeiten, weil die Zinsentwicklung auf längere Sicht hinaus nicht sicher voraussehbar ist und sich die Bank mit einem höheren Zins absichern will.
Nach Ablauf des Vertrages müssen die Konditionen neu verhandelt werden. Oft wird beim Hauskauf nicht die ganze Belehnung als Festhypothek aufgenommen, sondern mit einer variablen Hypothek kombiniert. Die Kündigung einer festverzinslichen Hypothek ist fast immer mit hohen Spesen verbunden, während die variable Hypothek in der Regel problemlos und ohne Kostenfolgen in eine Festhypothek umgewandelt werden kann.

