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Direkte Amortisation

März 16th, 2011 in A-E, Lexikon

Bei der direkten Amortisation wird der geschuldete Betrag regelmässig reduziert, denn neben den Zinsen wird ein Amortisationsbetrag bezahlt. Banken die eine erste und eine zweite Hypothek vergeben, erwarten eine Rückzahlung der 2. Hypothek in einem bestimmten Zeitraum, meistens jedoch in einem Zeitrahmen nicht über 25 Jahren. In dieser Zeit wird die Schuld verkleinert und entsprechend reduziert sich auch der Zinsbetrag, der auf die Restschuld zu bezahlen ist. In fast allen Fällen kann der fehlende Restbetrag auch vorzeitig zurückbezahlt werden, zum Beispiel wenn nach einer Erbschaft oder einem Lottogewinn neues Kapital zur Verfügung steht. Empfehlenswert ist das aber nur für variable Hypotheken. Für die vorzeitige Amortisation einer Festhypothek kann die Bank Gebühren verlangen.

Mit der direkten Amortisation bezahlt man Monat für Monat weniger Zins, sie birgt aber auch den steuerlichen Nachteil, dass jedes Jahr in der Steuererklärung weniger Schuldzinsen in Abzug gebracht werden können. Aus diesem Grund prüfen Sie bitte die Möglichkeit der indirekten Amortisation. Bei dieser bleibt die Hypothek immer gleich hoch, der Amortisationsteil wird als Prämie in ein 3.Säule-Konto einbezahlt, das dem Hypothekgeber als Sicherheit dient. Diese Variante ist steuerlich doppelt begünstigt: Die Schuld bleibt gleich hoch und die Einzahlungen in die 3. Säule können vom einkommen abgezogen werden. Statt einer Auszahlung wird bei Vertragsende der Betrag dem Hypothekarkonto gutgeschrieben.

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